Den Mittelpunkt des Dorfes bildet die Alte Schule, die Anfang der 90-er Jahre grundlegend saniert und als Dorfgemeinschaftshaus hergerichtet wurde. Der neu gestaltete Schulhof dient als Spiel- und Festplatz für dörfliche Feste und Veranstaltungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 
Um auch nachfolgenden Generationen zu dokumentieren, wie man in Liener "früher" gelebt hat, wurde in den "Dörps- und Burnstowen" - einem kleinen Dorfmuseum mit beachtlichem Inhalt - eine Vielzahl authentischer Werkzeuge und Maschinen aber auch Dinge des täglichen Bedarfs zusammen getragen und in einem dafür hergerichteten ehemaligen Wirtschaftsgebäude der Familie Josef Bruns als Ausstellung untergebracht.
( Hauptstraße 23 / Anmeldung bei Heinz Otten, Tel. 05957-618 )

An langen Winterabenden werden hier auch Autorenlesungen abgehalten - natürlich in Plattdeutscher Sprache!

 

Die Geschichte des Dorfes in Textform wird in einer "Chronik" mit dem Titel  "Geschichte und Geschichten des Dorfes Liener" dem
interessierten Leser auf ca. 450 Seiten vermittelt (veröffentlicht im Herbst 1999).

 

 

 

 

Ein weiteres "Wahrzeichen" des Dorfes ist die Mühle, ein "Erdholländer mit Durchfahrt".

Mit großem Einsatz wurde das 1872 errichtete heutige Baudenkmal Mitte der 90-er Jahre renoviert; es ist wieder eine voll funktionsfähige intakte Windmühle.
Der riesige Schornstein ist ein Relikt aus einer Zeit, in der das unmittelbar angrenzende Sägewerk mit einer Dampfmaschine angetrieben wurde.

Das im Jahr 2000 neu eingerichtete Backhaus vervollständigt die gesamte Mühlenanlage. Es beinhaltet einen handgemauerten Backofen; Mühlenbrot ist eine Spezialität unseres Bäckers Alwin. ( Auener Straße 1 / Anmeldung bei Familie Hermeling Tel. 05957-258 )

 

"Unser Dorf hat Zukunft" ist der Slogan der Dorfgemeinschaft; in Stein gemeißelt spricht er den Dank für geleistete Gemeinschaftsarbeit aus und fordert alle auf, Lieners Zukunft weiterhin aktiv mit zu gestalten.

 

 

 

Die im Jahre 1924 errichtete Klus steht in Liener auch heute noch bei der gesamten Bevölkerung hoch im Kurs. Sie wurde frisch restauriert und erstrahlt in neuem Glanz.

 

Über Jahrhunderte war Liener ein durch Landwirtschaft geprägtes Dorf.
Ende der 50-er Jahre wurden 7 Gehöfte aus dem Ortskern ausgesiedelt. Seit einigen Jahren ist die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe stark rückläufig; eine handvoll Vollerwerbslandwirte und eine Reihe von Nebenerwerbsbetrieben bewirtschaften die ca. 900 Hektar umfassende Gemarkung Liener. Eine steigende Zahl von kleinen und mittleren Gewerbe- und Handwerksbetrieben bietet Arbeitsplätze vor Ort. Die überwiegende Zahl der Berufspendler findet Arbeit in den benachbarten Gemeinden oder in der Kreisstadt Cloppenburg.

Das Bild des um einen Dorfkern entstandenen ursprünglichen Haufendorfes wird geprägt von einem großen Bestand an teilweise sehr alten Eichen.

Um die Eigenentwicklung des Dorfes zu gewährleisten gibt es eine Vielzahl bereits bebauter und bebaubarer Grundstücke, die überwiegend - aber nicht ausschließlich - an Einheimische vergeben werden. So wird das ehemals rein landwirtschaftlich geprägte Ortsbild zunehmend durch kleine Wohnsiedlungen ergänzt.

Das Dorf selbst und vor allem die unmittelbare Umgebung bietet so manches idyllische Plätzchen.

Die "Dorfgemeinschaft“ und die Schützenbruderschaft "Klaus von der Flüe" sind die beiden großen Vereine, denen fast jeder Dorfbewohner angehört.

Neben den vielfältigen Aktivitäten dieser Vereine wird in Liener schon seit 1977 auf 3 Plätzen Tennis gespielt und der Reitsport gewinnt immer mehr an Bedeutung: das alljährliche Reitturnier nimmt heute schon einen Zeitraum von 3 Tagen in Anspruch.

Öffentliche Einrichtungen wie Kirche, Kindergarten, Grund -, Haupt- und Realschule mit Orientierungsstufe, Schwimmbad, Turn- und Tennishalle, Feuerwehr, Musik - und Sportverein befinden sich im 3 Kilometer entfernten Gemeindesitz Lindern; dieses sind Einrichtungen für die Gemeinde und werden daher durch Einwohner des Dorfes Liener selbstverständlich aktiv unterstützt und mit getragen.

Liener ist an das Radwegnetz des Landkreises Cloppenburg angeschlossen und stellt - bedingt durch seine Lage - eine Verbindung zum Radwegnetz des Hümmlings bzw. des Emslandes her; es ist ein beliebtes Ziel kleiner und größerer Radtouren.

Die Dorfverschönerung hat in Liener schon Tradition: 1972 war Liener erster Kreissieger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". Nach vielen guten Platzierungen und einer kurzen Unterbrechung in den 80-er Jahren wurde Liener 1996 erneut Kreissieger. Auch auf überregionaler Ebene wurden in diesem Wettbewerb beachtliche Erfolge erzielt.
 

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